AvaTrade auf einen Blick

AvaTrade wurde 2006 in Dublin, Irland, gegründet und zählt mit über 400.000 registrierten Kunden zu den etablierten Multi-Asset-Brokern für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das Unternehmen ist auf sechs Kontinenten reguliert – eine der breitesten Regulierungsabdeckungen in der Branche. Neben dem klassischen Forex- und CFD-Handel setzt AvaTrade stark auf Social Trading über die hauseigene App AvaSocial und differenziert sich mit AvaProtect™, einem einzigartigen Tool zur zeitlich begrenzten Verlustabsicherung einzelner Trades.

Gründung2006 (Dublin, Irland)
RegulierungCBI · CySEC · ASIC · FSCA · FSA · ADGM
EUR/USD Spreadab 0,9 Pips (fix-variabel)
Kommission Forex0 €
Mindesteinzahlung100 €
Hebel (Retail)1:30 (Forex)
PlattformMT4 · MT5 · AvaTradeGO · WebTrader
Instrumente1.250+ (Forex, Aktien-CFDs, Krypto, ETFs)
Demo-KontoJa – 21 Tage, 100.000 € virtuell
NegativsaldoschutzJa (EU-Kunden)
BesonderheitAvaProtect™ · AvaSocial
BörsennotiertNein (privat gehalten)
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Regulierung und Sicherheit

AvaTrade verfügt über eine der umfassendsten Regulierungsstrukturen unter den Forex-Brokern. Die für deutsche Kunden maßgebliche Entität ist Ava Trade EU Ltd., lizenziert durch die Central Bank of Ireland (CBI), eine Tier-1-Aufsichtsbehörde. Darüber hinaus hält der Broker Lizenzen bei der australischen ASIC, der südafrikanischen FSCA, der japanischen FSA, der Abu Dhabi Global Market (ADGM) und weiteren Behörden weltweit.

Für europäische Kunden gelten die strengen ESMA-Regeln: Hebelbeschränkung auf maximal 1:30 für Forex-Paare, Negativsaldoschutz und segregierte Kundengelder. Die Regulierung über die irische Zentralbank ist besonders vertrauenswürdig, da Irland als EU-Mitglied strenge Anforderungen an die Kapitalausstattung und das Risikomanagement der Broker stellt. Die breite Regulierung auf sechs Kontinenten macht AvaTrade zu einem der sichersten Broker in der Kategorie „Social & Entry".

AvaProtect™: Der einzigartige Risikoschutz

AvaProtect™ ist das zentrale Alleinstellungsmerkmal von AvaTrade und in der Branche einzigartig. Mit diesem Tool können Trader einzelne Positionen gegen Verlust absichern – für einen definierten Zeitraum (1 Stunde bis 2 Wochen). Schließt der Trade im Verlust, erstattet AvaTrade die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs vollständig zurück. Schließt der Trade im Gewinn, behält der Trader den vollen Profit.

Für diesen Schutz zahlt der Trader eine einmalige Prämie, die vor der Eröffnung des Trades angezeigt wird – ähnlich einer Versicherungsprämie. Die Kosten hängen vom Instrument, der Positionsgröße und dem gewählten Schutzzeitraum ab. AvaProtect eignet sich besonders für Trader, die ein konkretes Szenario handeln möchten (z. B. vor einer Zinsentscheidung), aber das Abwärtsrisiko begrenzen wollen.

Praxis-Tipp: AvaProtect ist kein Ersatz für einen Stop-Loss, sondern eine Ergänzung. Der Vorteil gegenüber einem klassischen SL: Selbst wenn der Kurs kurzzeitig gegen Sie läuft und dann dreht, bleiben Sie im Trade – ohne ausgestoppt zu werden. Die Prämie ist der Preis für diese Flexibilität.

AvaSocial: Copy Trading von AvaTrade

Neben AvaProtect bietet AvaTrade mit AvaSocial eine dedizierte Copy-Trading-App (verfügbar auf iOS und Android). Über AvaSocial können Nutzer erfolgreiche Trader suchen, deren Performance-Historie analysieren und deren Trades automatisch auf das eigene Konto kopieren. Die Integration funktioniert direkt über das bestehende AvaTrade-Konto – ein separates Konto ist nicht nötig.

Im Vergleich zu eToros CopyTrader™ ist AvaSocial weniger umfangreich in Bezug auf die Community-Funktionen, bietet aber den Vorteil, dass es mit dem vollständigen MetaTrader-Ökosystem kombiniert werden kann. Wer also Copy Trading und gleichzeitig eigene Trades über MT4/MT5 mit Expert Advisors betreiben möchte, findet bei AvaTrade diese Kombination.

Kosten und Gebühren

AvaTrade arbeitet – wie eToro – mit einem kommissionsfreien Spread-Modell. Die Spreads bei AvaTrade sind teils fest (Fixed Spread), teils variabel, je nach Instrument und Marktphase. Beim Hauptwährungspaar EUR/USD liegt der typische Spread bei 0,9 Pips – etwas günstiger als eToro (1,0 Pips), aber deutlich breiter als bei ECN-Brokern.

Besonders attraktiv für Gelegenheitstrader: AvaTrade erhebt keine Einzahlungsgebühren, keine Auszahlungsgebühren und keine Kontoführungsgebühren. Eine Inaktivitätsgebühr wird allerdings fällig: Nach 3 Monaten ohne Login fallen 50 USD vierteljährlich an, und nach 12 Monaten Inaktivität kommt eine Verwaltungsgebühr von 100 USD hinzu. Diese vergleichsweise strengen Inaktivitätsregeln sollten Gelegenheitstrader berücksichtigen.

Die AvaProtect-Prämie ist ein zusätzlicher Kostenfaktor, der bei anderen Brokern nicht existiert. Sie sollte als bewusste Investition in den Risikoschutz betrachtet werden, nicht als versteckte Gebühr – der Trader entscheidet aktiv, ob und wann er sie einsetzt.

Plattformen und Tools

Ein klarer Pluspunkt von AvaTrade gegenüber eToro ist die Plattform-Vielfalt. Der Broker unterstützt MetaTrader 4, MetaTrader 5, die eigene AvaTradeGO-App und einen WebTrader. Damit haben Trader die freie Wahl zwischen dem leistungsstarken MT-Ökosystem mit Expert Advisors, dem intuitiven AvaTradeGO mit AI-gestützten Insights und dem browserbasierten WebTrader für schnelle Zugriffe ohne Installation.

AvaTradeGO hebt sich von anderen mobilen Apps durch integrierte Sentiment-Daten, AvaProtect-Aktivierung per Fingertipp und ein übersichtliches Portfolio-Management ab. Für Einsteiger ist die App hervorragend geeignet, während erfahrene Trader eher zum MetaTrader greifen werden. Die Kombination aus beidem – AvaSocial für Copy Trading und MT4/MT5 für eigene Strategien – ist ein Vorteil, den nur wenige Social-Trading-Broker bieten.

Vorteile und Nachteile

Vorteile
  • AvaProtect™ – einzigartiger Risikoschutz für einzelne Trades
  • Regulierung auf 6 Kontinenten (CBI, ASIC, FSCA u.a.)
  • MetaTrader 4 & 5 + AvaTradeGO + WebTrader
  • AvaSocial Copy Trading mit MT-Integration
  • Keine Kommission, keine Ein-/Auszahlungsgebühren
  • Fix-Spreads verfügbar – Kostenkontrolle bei News-Events
  • Umfassende Bildungsressourcen und Webinare
  • Sehr gut geeignet für den Einstieg und Aufstieg
Nachteile
  • Spreads breiter als bei ECN-/Raw-Spread-Brokern
  • Hohe Inaktivitätsgebühren (50 USD/Quartal ab 3 Monate)
  • AvaProtect-Prämie als zusätzlicher Kostenfaktor
  • Kein cTrader, keine TradingView-Integration
  • Nicht börsennotiert – weniger Unternehmenstransparenz als eToro
  • Copy Trading (AvaSocial) weniger ausgereift als eToros CopyTrader
  • Demo-Konto auf 21 Tage begrenzt

Fazit: Für wen eignet sich AvaTrade?

AvaTrade ist die ideale Wahl für Einsteiger und Fortgeschrittene, die neben Social Trading auch die Flexibilität des MetaTrader-Ökosystems wollen. Das einzigartige AvaProtect™-Tool spricht Trader an, die gezielt mit Risikobegrenzung handeln möchten – etwa vor geplanten Marktevents wie Zinsentscheidungen oder Wirtschaftsdaten-Veröffentlichungen. Die breite Regulierung auf sechs Kontinenten bietet ein überdurchschnittliches Sicherheitsnetz.

Weniger geeignet ist AvaTrade für Vieltrader und Scalper, die auf die engsten Rohspreads angewiesen sind, und für Gelegenheitstrader, die nur selten einloggen (hohe Inaktivitätsgebühren). Wer primär Copy Trading sucht und keine MetaTrader-Anbindung braucht, fährt mit eToro besser. Wer hingegen MetaTrader plus Social Trading plus Risikoschutz in einem Paket will, findet bei AvaTrade ein sehr überzeugendes Gesamtangebot.

Weiterlesen: Erfahren Sie mehr über Copy Trading im Forex-Handel, den Vergleich der Kontoarten und die typischen Forex-Gebühren.
Ringo Dühmke
Empfehlung des Autors
Ringo Dühmke

Unabhängig davon, für welchen Broker Sie sich entscheiden: Ich empfehle jedem Einsteiger, den Forex-Handel zunächst risikofrei mit einem Demo-Konto zu testen. Mein persönlicher Favorit ist XTB – mit der preisgekrönten xStation 5, BaFin-Regulierung aus Berlin, deutschsprachigem Support und der hauseigenen Academy ist XTB der ideale Startpunkt. Das Demo-Konto ist kostenlos und unverbindlich.

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Risikohinweis

71 % der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei AvaTrade. Sie sollten abwägen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.