Was war ein Forex Managed Account?
Bei einem Managed Account erteilte der Kontoinhaber einem professionellen Vermögensverwalter eine Vollmacht, um in seinem Namen am Devisenmarkt zu handeln. Die Idee dahinter: Wer weder die Zeit noch das Fachwissen für eigenständiges Trading mitbringt, profitiert von der Erfahrung eines Profis. Im Gegenzug zahlte der Kontoinhaber eine Erfolgsbeteiligung (Performance Fee) und häufig auch eine Verwaltungsgebühr.
Für Privatanleger mit kleinem Kapital sind klassische Managed Accounts heute praktisch nicht mehr verfügbar. Die Mindesteinlagen lagen typischerweise bei 25.000–100.000 €, die Kostenstruktur war oft intransparent, und die fehlende Echtzeit-Einsicht in die Handelsaktivitäten machte es schwierig, die Qualität des Vermögensverwalters zu beurteilen. Die moderne Alternative heißt Copy Trading.
Managed Account vs. Copy Trading im Vergleich
- Mindesteinlage oft 25.000–100.000 €
- Kontovollmacht für den Verwalter
- Eingeschränkte Transparenz bei Trades
- Hohe Performance Fee (20–30 %)
- Schwer kündbar, lange Vertragslaufzeiten
- Kaum noch für Privatanleger verfügbar
- Kein Mindestkapital (ab wenigen Euro möglich)
- Volle Kontrolle – kein Kontovollmacht nötig
- 100 % Transparenz: Jeder Trade ist live einsehbar
- Geringe Kosten (oft nur der reguläre Spread)
- Jederzeit abschaltbar – ein Klick genügt
- Über Plattformen wie ZuluTrade bei vielen Brokern verfügbar